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Industriemuseum Chemnitz

Chemnitz - Stadt

In einer ehemaligen Gießerei präsentiert sich sächische Industriegeschichte

Früher hieß es in Sachsen “in Chemnitz wird gearbeitet, in Leipzig gehandelt und in Dresden gefeiert”. Dem war natürlich nicht so, auch in Dresden gab es die feinmechanische und in Leipzig die Druckindustrie. Auch an den anderen Regionen wie dem Erzgebirge und der Oberlausitz ging die industrielle Revolution nicht vorbei. Eines war an dem Sprichwort aber richtig - In Chemnitz siedelten sich besonders der Werkzeug-, Büro- und der Textilmaschinenbau an. So konzentrierten sich im 19. Jahrh. viele industrielle Ansiedlungen am jetzigen Standort des Museums, entlang der heutigen Zwickauer Straße. Bereits ab 1857 lassen sich zahlreiche Betriebe auf dem Gelände nachweisen, wie die Metall- und Eisengießerei Hugo Schreiter und die Hermann & Alfred Escher AG, welche Leitspindel- und Plandrehbänke, Hobel-, Bohr- und Dampfmaschinen "in verschiedenen Grössen neuester Konstruktion" fertigte. Noch bis 1982 wurde auf dem Gelände erst als Gießerei der Auto-Union und ab 1953 als VEB Gießerei Rudolf Harlaß gearbeitet. Grund genug, in den traditionellen Hallen das Sächsische Industriemuseum Chemnitz einzurichten. Seit 2003 wird anhand der Themen Sachsen, Unternehmer, Familie, Arbeiter, Karl-Marx-Städter, Kreative, Konsumenten, Europäer, Textilstraße und Motoren-werkstatt sächsische Industrie in all ihren Facetten dargestellt. Dazu präsentiert das Museum anhand zahlreicher Exponate die Geschichte der Industrie insbesondere in Sachsen, deren Entwicklungen bis zu heutigen HighTech-Produkten und deren Auswirkung auf Gesellschaft und den einzelnen Menschen. Es werden nicht nur die Industrieprodukte und deren Produzenten gezeigt, sondern die Ausstellung mit aktuellen Produkten der Schlüsselindustrien Sachsens erweitert. Wenn Sie wieder mal in Chemnitz sind, können Sie dem Sächsische Industriemuseum einen Besuch abstatten und sich selbst von der sächsischen Industriegeschichte begeistern lassen.

Erlebnisse am Rande
Roter Turm: ältestes erhaltenes Bauwerk der Stadt Chemnitz
Straßenbahnmuseum Kappel: im ältesten Betriebshof der Chemnitzer Straßenbahn von 1908
König-Albert-Museum: Naturkundemuseum und Kunstsammlungen am historischen Theaterplatz im Chemnitzer Stadtzentrum.
Jugendstilbau Villa Esche: Baudenkmal von europäischem Rang zur Jugendstil-Bauweise mit Museum Henry van de Velde.
Stadtbad Chemnitz: Stadtbad im Bauhausstil, errichtet in den Jahren 1929 – 1935.

Museumsstandort Industriemuseum Chemnitz

Lage

Das Industriemuseum Chemnitz befindet in der Stadt Chemnitz westlich des Stadtzentrums.

Anfahrt mit Bus & Bahn

Anreisen können Sie mit der RegionalBahn der Linie Zwickau – Dresden (KBS 510) bis Station Chemnitz-Mitte. Das Museum ist ebenfalls über die Haltestelle Industriemuseum mit der Chemnitzer Straßenbahn Linie 2 und per Bus mit den Linien 23 bzw 262 erreichbar. Auskünfte zu den Fahrzeiten der Züge und Busse erhalten Sie online beim Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS).

Anfahrt mit dem Auto

Von der Autobahn A4 Abfahrt Chemnitz-Mitte fahren Sie bitte über die B 95 Leipziger Straße und in die Zwickauer Str. rechts einbiegen.
Von der Autobahn A72 Abfahrt Chemnitz-Süd fahren Sie bitte über die Neefestraße direkt zu Museum.




 

Kontakt:

Sächsisches Industriemuseum Industriemuseum Chemnitz
Zwickauer Straße 119
09112 Chemnitz

Tel.: 0371 3676140
Fax: 0371 3676141

Homepage
E-Mail-Kontakt

Lage:


Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag 9.00-17.00 Uhr
Freitag geschlossen
Samstag / Sonntag / Feiertag 10.00-17.00 Uhr
Maschinenvor- führzeiten täglich außer Freitag 10.30-16.30 Uhr

 

Eintrittspreise:

Auszug aus der Preisliste.

Erwachsene 6,50 €
Ermäßigt 2,50
Kinder bis 18 Jahre freier Eintritt
Gruppen
(ab 10 Personen)
 
pro Erwachsener 3,50 €
pro Ermäßigte 2,00 €

 

Veranstaltungen:

23.10.11 - 26.02.12
Sonderausstellung 'INDUSTRIEARCHITEKTUR IN SACHSEN'
erhalten - erleben - erinnern...mehr dazu

27.11.11 - 15.04.12
Das süße Herz Deutschlands...mehr dazu

19.02.12
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Das süße Herz Deutschlands…“...mehr dazu

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